Abwasseranlagen: Genehmigung

Allgemeine Informationen

Für die Errichtung, den Betrieb und wesentliche Veränderungen einer Abwasseranlage wird je nach Größe und Art der Anlage u.U. neben der wasserrechtlichen Einleitungserlaubnis oder Indirekteinleitergenehmigung (in die öffentliche Kanalisation) noch zusätzlich eine wasserrechtliche Anlagengenehmigung gemäß § 60 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) benötigt. Diese ist in der Regel mit der Einleitungserlaubnis bzw. Indirekteinleitergenehmigung verbunden.

Anpassungsmaßnahmen an die Regeln der Technik nach dem Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (WHG) stellen keine wesentliche Änderung dar, es sei denn, dass durch bauliche Veränderungen oder durch Änderungen des Betriebs der Anlage nachteilige Wirkungen auf Menschen, Tiere oder Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima oder Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen sowie auf Kultur- oder sonstige Sachgüter wegen der Besonderheiten des Einzelfalles zu erwarten sind.

Kleinkläranlagen bedürfen keiner Genehmigung gemäß § 60 WHG. Sie sind aber anzeigepflichtig  bzw. benötigen, je nach Bauart, eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung.

Wird eine wasserrechtliche Anlagengenehmigung erteilt, ist eine zusätzliche Baugenehmigung nicht mehr erforderlich.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Northeim. Ihre Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin finden Sie auf dieser Seite.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Den Umfang der Antragsunterlagen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

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