Einleitung von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen: Genehmigung

Allgemeine Informationen

Das Einleiten von Abwasser in eine öffentliche Abwasseranlage (Kanalisation), die sogenannte  Indirekteinleitung,  bedarf neben der satzungsrechtlichen Genehmigung durch die zuständige Gemeinde bzw. Stadt auch einer wasserrechtlichen Genehmigung gemäß § 58 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) durch die Untere Wasserbehörde, soweit an das Abwasser in der Abwasserverordnung (AbwV) in ihrer jeweils geltenden Fassung Anforderungen für den Ort des Anfalls des Abwassers oder vor seiner Vermischung mit häuslichem Abwasser festgelegt sind.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Betriebe, z.B. Galvanikbetriebe, Wäschereien, Kfz-Waschanlagen oder auch Zahnarztpraxen, bei denen Abwasser mit gefährlichen Inhaltsstoffen anfällt. Diese Stoffe sind vor der Einleitung in die kommunale Kläranlage durch entsprechende Vorbehandlungsanlagen zu entfernen.

Der Betrieb dieser Anlagen wird von der Unteren Wasserbehörde überwacht.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Unteren Wasserbehörde im Landkreis Northeim. Nur in den Städten Einbeck und Northeim sind die Städte selbst für die Genehmigung und Überwachung zuständig. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die hier genannten Ansprechpersonen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Die Antragsformulare finden Sie untenstehend

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Anträge / Formulare

Die Antragsformulare finden Sie untenstehend.

Was sollte ich noch wissen?

Änderungen

  • an der Grundstücksentwässerungsanlage,
  • an den der Entwässerungsgenehmigung zugrunde liegenden Abwasserverhältnissen oder
  • am Anschluss an die Abwasseranlage
     

bedürfen einer Änderungsgenehmigung. Informationen erteilt die zuständige Stelle.

Die Einleitung von gesammeltem Niederschlagswasser direkt in ein oberirdisches Gewässer und die Niederschlagswasserversickerung bedürfen einer wasserrechtlichen Erlaubnis (Direkteinleitererlaubnis).

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

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