Migration und Integration gesendet am 12.04.2021

Newsletter des Landkreises Northeim zu Migration und Integration 07/2021

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
 
die Beschäftigten des Landkreises Northeim erhalten täglich zahlreiche Informationen zu den Themen Migration und Integration aus unserer Region und darüber hinaus. Wir möchten diese wichtigen Hinweise mit unserem Newsletter an Sie als engagierte und interessierte Menschen weitergeben.

Ihre Kreisverwaltung

 

UNSERE THEMEN IM ÜBERBLICK

Online-Veranstaltungen

Bildung und Sprache

Gesundheit und Familie

Ausbildung und Arbeit

Weitere Meldungen

 

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Online-Veranstaltungen

Digitale Frühjarstagung des Bundesfachverband umF. e.V. - Veranstaltungsreihe „Das Recht zu bleiben...", 19.04.21 bis 30.04.21

Auch im Jahr 2020 ist die Zahl der Asylerstanträge unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Deutschland weiter gesunken. Dies liegt nicht nur an sinkenden Einreisezahlen, sondern auch an sich kontinuierlich verschlechternden Aussichten für die jungen Menschen, erfolgreich ein Asylverfahren zu durchlaufen. Die Zahl von jungen Volljährigen in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit steigt stark an.

Weitere Informationen:

https://b-umf.de/veranstaltungen/digitale-fruehjahrstagung-des-bundesfachverband-umf-e-v-veranstaltungsreihe-das-recht-zu-bleiben-gesamtreihe/

Veranstaltungsübersicht April bis Juni 2021 der Werk-statt-Schule

Die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft  der Werk-statt-Schule hat eine Übersicht der kommenden Veranstaltungen erstellt. Diese umfassen u.a. die Themenbereiche der digitalen Bewerbung.

Weitere Informationen:

https://www.koordinierungsstelle-frauen-wirtschaft-northeim.de/fortbildung

Online-Fortbildung Transkulturelle Sensibilisierung in Beratung und Therapie von jungen Menschen mit traumatischen Fluchterfahrungen, 03.-05.05.2021

Nach der Aufnahme vieler Flüchtlinge, auch von unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen, sind wir zunehmend mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen aus Krisengebieten konfrontiert. In Beratung und Therapie zeigt sich dies an der Zahl vermehrter Anfragen von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund.

Dies stellt Professionelle vor neue Herausforderungen:

Eigenes Befremden und die Unsicherheit etwas falsch zu machen, kann die Arbeit mit erschweren. Diese Fortbildung soll Menschen, die traumatisierte junge Geflüchtete und ihre Familien begleiten, mehr Sicherheit in ihrer Arbeit vermitteln.

Weitere Informationen:

https://www.fobionline.jh.niedersachsen.de/detail.php?urlID=2696

 

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Bildung und Sprache

Kostenübernahme für digitale Endgeräte für Distanzunterricht

Digitale Zugänge für alle! Das fordert die Diakonie Deutschland in einem Positionspapier, um die digitale Teilhabe jedes Einzelnen zu fördern und somit die digitale Kluft (Digital Divide) zu überwinden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales machte nun einen ersten Schritt und übernimmt (rückwirkend) zum 01. Januar 2021 die Kostenübernahme für digitale Endgeräte zum Distanzunterricht. Beantragen können diese SGB II-Empfänger*innen mit Kindern, die von ihren Schulen keine Geräte gestellt bekommen.

Weitere Informationen:

https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2021/kostenuebernahme-fuer-digitale-endgeraete-im-sgb-2.html

 

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Gesundheit und Familie

Sexueller Missbrauch – Erklärvideo für Kinder veröffentlicht

Im Rahmen des Projekts "Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" hat die Landesstelle Jugendschutz ein Erklärfilmchen entwickelt, das pädagogische Fachkräfte bei der Präventionsarbeit unterstützen soll. Der Film richtet sich an Kinder im Grundschulalter.

Der Trickfilm erklärt in einfachen Bildern und kindgerechter Sprache, was sexueller Missbrauch ist. Dabei werden Kinder ermutigt, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen, "Nein" zu sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet, und ermutigt sich Hilfe zu suchen, wenn das nicht ausreicht. Die Kernaussagen des Films – "Kinder haben keine Schuld, wenn ein sexueller Missbrauch passiert" und "Kinder haben ein Recht auf Hilfe" werden mit konkreten Beispielen bebildert und sollen dazu motivieren, sich an Vertrauenspersonen zu wenden, die in einer Notlage unterstützen können.

Weitere Informationen:

https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/

Gesundheitsförderung für Menschen in Arbeitslosigkeit

Unter dem Dach des Projekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ beginnt im Frühjahr 2021 die Erprobung des Trainings ‚JOBS Program’. Es richtet sich an Menschen in Arbeitslosigkeit mit dem Ziel, ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen zu fördern (z. B. Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit). JOBS Program verknüpft damit die Förderung der psychischen Gesundheit mit der Steigerung der Chance auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In der Erprobungsphase wird das Pilotprojekt mit einer deutschlandweiten Studie der Universität Kassel wissenschaftlich begleitet, welche die Wirksamkeit dieser Präventionsmaßnahme untersucht.

Weitere Informationen:

https://www.gkv-buendnis.de/buendnisaktivitaeten/bundesweite-aktivitaeten/arbeits-und-gesundheitsfoerderung/jobs-program/

Bewusst – Gesund – Aktiv: Gesundheitsförderung für Migrantinnen und Migranten im Quartier

Das bundesweite Programm des Paritätischen Gesamtverbands, das in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg-Eppendorf umgesetzt wird, neigt sich nach vier Jahren Laufzeit dem Ende zu. Das Ziel des Projekts ist es, modellhaft an zehn Standorten Konzepte und Methoden zu entwickeln, die den Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund zum Gesundheitswesen erleichtern. In einem Zwischenbericht werden zwei Standorte vorgestellt, Zugangsbarrieren identifiziert und erste Faktoren aufgezeigt, die eine erfolgreiche Ansprache von Migrant*innen ermöglichen.

Weitere Informationen:

https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/service/meldungen/bewusst-gesund-aktiv-gesundheitsfoerderung-fuer-migrantinnen-und-migranten-im-quartier/

 

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Ausbildung und Arbeit

Umsetzung der Arbeitsförderung in der Corona-Pandemie

Die Bundesregierung hat im Januar 2021 die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Durchführbarkeit von Instrumenten der Arbeitsförderung seit Beginn der Corona-Pandemie beantwortet. Beigefügte Statistiken für Bund und Länder zeigen deutliche Rückgänge der Erwerbslosenzahlen in Maßnahmen im Frühjahr 2020, welche auch bis zum Jahresende unter dem Vorjahresniveau verblieben. Alternativ zur Präsenzform wurden Maßnahmen seit April 2020 zu etwa 80% online, telefonisch oder schriftlich durchgeführt.

Weitere Informationen:

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Dokumente/2021_01_BuReg_Antwort_Arbeitsf%C3%B6rderung_SGBII.pdf

 

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Weitere Meldungen

Kinderschutz in Südniedersachsen wird gestärkt – Aufbau eines Kinderschutz-Zentrums in Göttingen

Aktuell haben Landkreis und Stadt Göttingen ein Begleitteam gebildet, das den Weg für ein neues Kinderschutz-Zentrum in Südniedersachsen ebnet. Den Verantwortlichen ist sehr an einer Anknüpfung an das bestehende und sehr gut funktionierende Netzwerk der Akteurinnen und Akteure vor Ort gelegen. Nach Einschätzung von Stadt und Landkreis Göttingen kann auf tragfähige Kooperationsstrukturen zurückgegriffen werden. Die Suche nach einer geeigneten Trägerschaft wird in Kürze in einem transparenten Verfahren im Netzwerk der regionalen Jugendhilfelandschaft beginnen. Die Eröffnung dieses fünften mit Landesmitteln geförderten Kinderschutz-Zentrums in Niedersachsen ist für Mitte 2021 vorgesehen.
 
Das Land stellt für das Kinderschutz-Zentrum Göttingen Mittel in Höhe von 220.000 Euro für 2021 zur Verfügung.

Weitere Informationen:

https://soziales.niedersachsen.de/startseite/kinder_jugend_familie/landesjugendamt/newsletter_jin/newsletter_01_2021/kinderschutz-in-sudniedersachsen-wird-gestarkt-aufbau-eines-kinderschutz-zentrums-in-gottingen-198675.html
 
Meldung Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen / Kindertagespflegestellen

Gem. § 47 S. 1 Nr. 2 SGB VIII hat der Träger einer erlaubnispflichtigen Einrichtung der zuständigen Behörde (hier FB II des Landesjugendamtes) unverzüglich Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind das Wohl der Kinder zu beeinträchtigen, anzuzeigen.

Hierzu gehören auch Schließungen oder Teilschließungen von Kindertageseinrichtungen. Im Zusammenhang mit Corona (SARS-CoV-2) wurden auch die örtlichen Jugendhilfeträger aufgefordert Schließungen oder Teilschließungen von Kindertagespflegestellen / Großtagespflegestellen zu melden.

Weitere Informationen:

https://soziales.niedersachsen.de/startseite/kinder_jugend_familie/landesjugendamt/newsletter_jin/newsletter_01_2021/meldung-corona-falle-in-kindertageseinrichtungen-kindertagespflegestellen-198444.html

“Unterstützung für junge Geflüchtete und ihre Familien” – BumF-Infoplakat – weitere Sprachen

Jetzt auch in den folgenden Sprachen zum Download und auf Bestellung erhältlich:
Dari, Arabisch, Französisch und Englisch!

Weitere Informationen:

https://b-umf.de/p/infoplakat-zu-kinder-und-jugendhilfe-fuer-gefluechtete-eltern/

Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus – UPDATE aktuelle Reiseinformationen

Neue Grafiken (Shareables) über die Quarantäne- und Testbestimmungen bei Einreise aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten finden Sie in folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Arabisch, Spanisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch, Griechisch, Kroatisch und Tschechisch. Gerade in der Ferienzeit gehen wir davon aus, dass viele Menschen von der Testpflicht und den Quarantäneregelungen betroffen sind und möchten sie mit Ihrer Unterstützung bestmöglich informieren.

Weitere Informationen:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/corona


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