Migration und Integration gesendet am 29.05.2020

Newsletter des Landkreises Northeim zu Migration und Integration 11/2020

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
 
die Beschäftigten des Landkreises Northeim erhalten täglich zahlreiche Informationen zu den Themen Migration und Integration aus unserer Region und darüber hinaus. Wir möchten diese wichtigen Hinweise mit unserem Newsletter an Sie als engagierte und interessierte Menschen weitergeben.


Ihre Kreisverwaltung

 

UNSERE THEMEN IM ÜBERBLICK



Corona Informationen
Online-Veranstaltungen
Bildung und Sprache
Gesundheit und Familie

Ausbildung und Arbeit

Wohnen und Aufenthalt

Ehrenamt und Projekte

 

 

⇨ Corona-Informationen

Übersicht zu mehrsprachigen Corona-Informationen

Der Landkreis Uelzen bietet auf seiner Homepage eine nach Themen sortierte Übersicht zu den aktuellen mehrsprachigen Angeboten rund um das Thema Corona. Die Links zu den Angeboten sind nach den Themenfeldern Rechtliches, allgemeine Informationssammlungen, Arbeit und Arbeitsrecht, Psychosoziales, Kinder, Jugendliche und Schule, Deutschlernen sowie Social-Media aufgebaut.

Mehr Informationen:

https://www.landkreis-uelzen.de/desktopdefault.aspx/tabid-55/163_read-9187

 

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⇨ Online-Veranstaltungen

Webinar zur Flüchtlingshilfe in Corona-Zeiten am 6. Juni

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet am 6. Juni ein Online-Seminar für ehrenamtliche Kräfte in der Flüchtlingshilfe an. Mit der Webinar-Reihe „Flüchtlingshilfe in Corona-Zeiten“ soll Helfer*innen von Geflüchteten auch in Zeiten der Kontaktbeschränkung die Möglichkeit gegeben werden, die aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu besprechen und von erfahrenen Trainer*innen zu erfahren, welche rechtlichen Grundlagen momentan greifen und welche praktischen Möglichkeiten der Unterstützung es gibt.

Mehr Informationen:

https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungen-der-naechsten-drei-wochen

 

Webinar zu Kinderhandel im Fluchtkontext am 9. Juni

Der Verein ECPAT Deutschland bietet im Juni mehrere Webinare zum Thema Handel mit Kindern und Jugendlichen im Fluchtkontext an. Am 9. Juni geht es um die Identifizierung von und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen als mögliche Opfer von Menschenhandel. Das Online-Seminar zu Identifizierung, Opferschutz und Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen des Menschenhandels richtet sich an Praktiker*innen unterschiedlicher Berufsgruppen. Man erfährt, welche Anzeichen es für Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen gibt und wie Betroffene erkannt und unterstützt werden können.

Mehr Informationen:

https://ecpat.de/fortbildungen-termine/#webinare

 

Online-Veranstaltung zur interkulturellen Öffnung von Kulturinstitutionen am 10. Juni

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung in Mainz bietet im Juni eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Kultur für alle – Öffnung von Kulturinstitutionen für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen und kultureller Präferenzen“ an. Im Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) und Monika Schill (Kulturzentrum dasHaus Ludwigshafen) wird der Frage nachgegangen, wie Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft werden können. Thematisiert werden neue Ansätze einer teilhabeorientierten Kulturvermittlung und einer beteiligungsorientierten Kulturplanung sowie weitere Aspekte der interkulturellen Öffnung von Kultureinrichtungen.

Mehr Informationen:

https://www.vopi-ism.de/ik%C3%B6-und-corona/virtuelle-veranstaltungsreihe/

 

Online-Veranstaltungsreihe zu Verschwörungstheorien und Islamismus ab dem 10. Juni

Das Projekt Provention der türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein bietet in Kooperation mit dem Landkreis Pinneberg zwischen dem 10. Juni und 17. Juli eine Veranstaltungsreihe zum Thema Verschwörungstheorien und Islamismus an. Die 6-teilige Online-Vortragsreihe bietet zunächst eine allgemeine Einführung in das Thema Verschwörungstheorien und mögliche Gegenstrategien. Sie beschäftigt sich anschließend mit klassischen sowie aktuellen Erscheinungsformen von Verschwörungstheorien in den Phänomenbereichen Islamismus, Rechtsextremismus und Türkischer Ultranationalismus. Zudem gibt sie einen Einblick in Formen sogenannter Bewusstseinskontrolle am Beispiel der Zeugen Jehovas. Es wird jeweils 45-60 minütige Referent/-innen-Inputs und anschließende Diskussionsrunden geben.

Mehr Informationen:

https://www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/218885/termine#%E2%80%9E0206%E2%80%9C



Webinar zur intersektionalen Gestaltung von Bildungsangeboten am 15. Juni

Das Netzwerk G mit Niedersachsen bietet am 15. Juni 2020 ein weiteres Webinar an. Titel: „#stayintersectional. Intersektionale Gestaltung von Bildungsangeboten“. Der Ansatz der Intersektionalität – die Perspektive auf Mehrfachdiskriminierungen – hilft dabei, Lebensrealitäten von verschiedenen Menschen besser zu verstehen und Angebote stärker nach diversen Bedürfnissen auszurichten. Dadurch können verschiedene Zielgruppen besser abgeholt werden und (Bildungs-)Angebote inklusiver gestaltet werden. Das Webinar bietet einen Einstieg in den intersektionalen Arbeitsansatz und lädt zur Reflexion der eigenen Arbeitsweise ein.

Mehr Informationen:

https://www.g-mit-niedersachsen.de/webinare-2020/



Online-Weiterbildung zu Leadership am 15. Juni

Das Projekt „Teilhabe durch Leadership“ der Organisation amfn e.V. startet am 15. Juni und wird online durchgeführt. Der Workshop qualifiziert Migrant*innen, die sich bereits in Parteien, Vereinen, Verbänden und Initiativen engagieren für ehrenamtliche Leitungs- und Vorstandsposten sowie politische Mandate. Denn trotz des jahrelangen Engagements besteht eine Diskrepanz zu ihrer Repräsentation in politischen Gremien und auf der Leitungsebene in ehrenamtlichen Organisationen. Hier setzt die interaktive Weiterbildung an. Durch die Online – Weiterbildung erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, in kleinen Gruppen und in Einzelcoachings neue Impulse zu sammeln, Ideen zu entwickeln und Erfahrungen zu reflektieren. Unterstützt werden Sie dabei von erfahrenen, hochqualifizierten Trainer*innen. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert und ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.

Mehr Informationen:

http://leadership.amfn.de/



Webinar zum Aufenthaltsrecht am 17. Juni

Der Bundesverband minderjährige Flüchtlinge bietet am 17. Juni ein Webinar mit dem Titel „Schutz mit Verfallsdatum? Widerruf, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten“ an. Das Webinar informiert über Handlungsoptionen bei Widerrufsverfahren sowie über Identitätsklärung und Passbeschaffungspflichten bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen. Aus aktuellem Anlass werden zudem bundesweit geltende Regelungen zum Asyl- und Aufenthaltsrechz in Zeiten des Corona-Virus kurz dargestellt.

Mehr Informationen:

https://b-umf.de/veranstaltungen/webinar200617/

 

Digitales Symposium zum Flüchtlingsschutz am 22./23. Juni

Das 20. Berliner Symposium zum Thema Flüchtlingsschutz findet am 22. und 23. Juni digital statt. Das Symposium bietet Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Justiz, Anwaltschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen, Menschen mit Fluchtgeschichte und freiwillig Engagierten ein Forum für intensiven Austausch. Thematisch ist die Veranstaltung breit aufgestellt: Neben verschiedenen Vorträgen zu den Themen Flüchtlingsschutz und Europäische Menschenrechtskonvention werden auch interaktive digitale Arbeitsgruppen angeboten, die den Themenbereich Asylrecht und Seenotrettung abdecken. Eine Anmeldung ist bis zum 8. Juni möglich.

Mehr Informationen:

https://www.eaberlin.de/seminars/data/2020/pol/20-berliner-symposium-zum-fluechtlingsschutz/

 

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⇨ Bildung und Sprache

Online-Nachhilfe für benachteiligte Jugendliche

Mit dem neuen Nachhilfeportal stayschool.de wurde ein Portal geschaffen, über das Schülerinnen und Schüler der 5.– 13. Klasse kostenfrei bei ehrenamtlichen Helfer*innen Nachhilfe per Videochat nehmen können. Die multilinguale Plattform zur Unterstützung von Schüler*innen beim Homeschooling unterscheidet sich von anderen Nachhilfeportalen, weil es sich auch explizit an benachteiligte Schülerinnen und Schüler wendet. Deshalb ist die Internetseite barrierearm, mehrsprachig und kostenlos.

Mehr Informationen:

https://www.stayschool.de/


Sammelband zu Migration, Religion, Gender und Bildung

Wie wirkt sich Migration auf Bildungsperspektiven aus? Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Religion? Das sind einige der Fragen, denen sich Wissenschaftler*innen im neuen Sammelband „Migration, Religion, Gender und Bildung. Beiträge zu einem erweiterten Verständnis von Intersektionalität“ widmen. Herausgeber*innen sind die Politik- und Erziehungswissenschaftlerin Meltem Kulaçatan und der Erziehungswissenschaftler Harry Harun Behr von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In ihrem Beitrag analysiert Meltem Kulaçatan wie sich junge Muslim*innen religiös verorten und welche Diskriminierungserfahrung sie machen. Der Artikel der Erziehungswissenschaftlerin Yasemin Karakaşoğlu diskutiert, wie es um das Wissen über muslimisches Leben an Schulen steht und wie sich das auf den Umgang mit muslimischen Schüler*innen auswirkt. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit der Frage, wie es Geflüchteten gelingen kann, in Deutschland zu studieren und welche Schwierigkeiten ihnen begegnen. Der Sammelband ist für 35 € erhältlich.

Mehr Informationen:

https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4451-7/migration-religion-gender-und-bildung/

 

Studie zu jugendlichen Positionen gegenüber Islam

In einer aktuellen Interviewstudie haben die beiden Bildungswissenschaftlerinnen Nicolle Pfaff und Aylin Karabulut die Positionen von Jugendlichen gegenüber dem Islam und Muslim*innen untersucht. Die Autorinnen zeigen, dass Jugendliche eigene Erfahrungen mit öffentlichen Debatten vermengen und sich so von Muslim*innen abgrenzen und sie teils abwerten. Gleichzeitig beobachten sie bei einigen der Befragten auch eine Solidarisierung mit Muslim*innen. Das geschehe vor allem, wenn sich die Jugendlichen mit der Lebensweise von Muslim*innen identifizierten – zum Beispiel, wenn sie selbst religiös sind. Auch persönliche Beziehungen können dazu führen, dass junge Menschen islamfeindliche Positionen hinterfragen. Die Autorinnen empfehlen, dass medial vermittelte Stereotype über Muslim*innen im Unterricht diskutiert und hinterfragt werden. Zudem komme es darauf an, Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen.

Mehr Informationen:

https://islam-feindlichkeit.de/wp-content/uploads/2020/04/UDE-01-IFIJ-PUBLIKATION-10-WEB.pdf

 

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⇨ Gesundheit und Familie

Rescue App für Übersetzungen zwischen Patient und Arzt

Das Projekt Dictum Rescue Braunschweig von der Uniklinik Göttingen hat in Zusammenarbeit mit den Maltesern Braunschweig und einer IT-Firma eine Übersetzungs-App für den Notfalleinsatz in Krankenwagen etc. entwickelt. Diese ist jetzt um eine Corona-Abfrage erweitert worden und kostenlos vom Projektträger für die derzeitige Krisensituation freigegeben worden für alle Interessierten. Sie ist auch für weitere Einsatzgebiete anwendbar, also nicht nur den Rettungsdienst (z. B. Hausärzte, Kliniken).

Mehr Informationen:

http://www.dictum.med.uni-goettingen.de/

 

Sondernewsletter Armutsprävention in der Corona-Krise

Die Landeskoordinierungsstelle „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS Nds.) hat einen Sondernewsletter zu dem Thema „Armutsprävention und Corona-Krise“ veröffentlicht. Die aktuelle Corona-Krise stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Kinder und Jugendliche, die unter Armutsbedingungen aufwachsen, benötigen derzeit jedoch besondere Hilfestellung. Im Sondernewsletter werden u.a. aktuelle Informationen, Empfehlungen, Stellungsnahmen und Ideen vorgestellt, um Kommunen und hauptamtliche Akteure bei der Arbeit im Bereich der Armutsprävention zu unterstützen.

Mehr Informationen:

https://www.praeventionsketten-nds.de/fileadmin/media/downloads/News/newsletter-praeventionsketten-nds-001.pdf

 

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⇨ Ausbildung und Arbeit

Stellenausschreibung als FlüSoz in Göttingen

Das Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen, eine Einrichtung des Diakonieverbandes des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen, sucht zum 1. Juli 2020 ein*e Flüchtlingssozialarbeiter*in in Teilzeit (50%). Zu den Aufgaben gehören die Beratung zu Asylverfahren, Aufenthaltsverfestigung und Familiennachzug sowie die Vermittlung in Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsangebote. Außerdem wird die Beratung zu Fragen der Integration wie z.B. Unterkunft, Spracherwerb, Kita, Schule und Ausbildung erwartet. Bewerbungen werden bis zum 7. Juni angenommen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung am Ende des Newsletters.

 

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⇨ Wohnen und Aufenthalt

Online-Beratung zu Asyl und Aufenthalt auf tigrinya

Der Youtube-Kanal Fqri Ms Kulu bietet zugewanderten Menschen aus Eritrea verschiedene Videos zu den Themen Aufenthaltstitel, Familiennachzug und Ähnlichem in ihrer Muttersprache an. Auch wenn die Tonqualität der Videos etwas zu wünschen übrig lässt, können die Inhalte für Behördengänge eritreischer Geflüchteter hilfreich sein.

Mehr Informationen:

https://www.youtube.com/channel/UCzcW6j-W5h_wVJshB2Rpvbg

 

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⇨ Ehrenamt und Projekte

Praxistipps zur Unterstützung Geflüchteter während Corona

Der Paritätische hat eine Arbeitshilfe mit praktischen Tipps und Hilfestellungen veröffentlicht, um Beratenden, Unterstützenden und weiteren in der Flüchtlingsarbeit engagierten Personen Anregungen zu geben, wie sich Beratung und Unterstützung für Geflüchtete auch in Zeiten der Corona-Pandemie umsetzen lässt. Der Leitfaden enthält wertvolle Ratschläge in Bezug darauf, wie Beratungsangebote und Online-Veranstaltungen aufgebaut sein sollten, um der besonderen Situation Rechnung zu tragen.

Mehr Informationen:

https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/200408_praxistipps-unterstuetzung-gefluechtete_corona.pdf

 

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Informationsbeitrag Nr. 1

Marke1

Stellenausschreibung FlüSoz  (38 kB)
Stellenausschreibung FlüSoz


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