- Bis auf Weiteres wird dringend empfohlen, auf Jagdreisen in die betroffenen Landkreise in Brandenburg sowie nach Berlin zu verzichten.
- Nach der Jagd sollen Betriebe mit Paarhuferhaltung (zum Beispiel Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Kameliden) frühestens nach 48 Stunden betreten werden.
- Nach der Jagd sind strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten, insbesondere ein Wechsel von Kleidung und Schuhwerk.
- Beim Kontakt mit Fallwild und kranken Wildtieren sind die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen zu beachten. Die Entnahme von Proben bei Schwarzwild-Fallwild wird nicht eingeschränkt.
Erfahrungen aus dem MKS-Ausbruch in Bulgarien 2011 zeigen, dass eine mögliche MKS-Infektion im Wildtierbestand nicht lange anhält. Dennoch bitten wir alle Jägerinnen und Jäger, die oben genannten Maßnahmen zu befolgen. Unabhängig davon, ob es sich um Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche handelt, sind ein hygienischer Umgang mit Wildtieren und eine strikte Trennung von gehaltenen Tieren und Wildtieren – ohne direkten oder indirekten Kontakt über Kleidung und Ausrüstung – der effektivste Schutz vor der Ausbreitung von Seuchen.