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Rettungsdienst im Landkreis Northeim
Wenn jede Sekunde zählt, ist der Rettungsdienst im Landkreis Northeim für Sie da – zuverlässig, rund um die Uhr und schnell vor Ort.
Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Notfallrettung und notärztlichen Versorgung im Landkreis Northeim.
Der Landkreis ist gesetzlich verpflichtet, die rettungsdienstliche Versorgung sicherzustellen. Diese Aufgabe erfüllt er gemeinsam mit drei erfahrenen Hilfsorganisationen, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
Diese Organisationen sind im Auftrag des Landkreises für die Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport im gesamten Kreisgebiet im Einsatz.
Die notärztliche Versorgung wird vom Landkreis selbst organisiert. Hierfür steht ein eigener Pool aus festangestellten Notärztinnen und Notärzten bereit, die von mehreren Standorten im Landkreis aus zu Einsätzen ausrücken.
Die Koordination der Einsätze erfolgt über die Leitstelle in Northeim. Hier werden die Notrufe über die Nummer 112 angenommen, ausgewertet und schnellstmöglich die Hilfe entsandt, die der Anrufer in diesem Moment benötigt. Dabei hat die Leitstelle den genauen Überblick über den Standort aller Rettungsmittel und kann das Fahrzeug entsenden, das am schnellsten vor Ort ist. Zudem koordiniert die Leitstelle komplexe Einsatzlagen von Rettungsdienst und Feuerwehr, um das Zusammenspiel der Organisationen noch effektiver zu machen.
Die Organisation des Rettungsdienstes erfolgt nach den Vorgaben des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes . Im Landkreis Northeim wurde hierfür ein Rettungsdienstbedarfsplan erstellt, der die flächendeckende Versorgung sicherstellt.
Weitere Infos rund um den Rettungsdienst:
Aufgaben des Rettungsdienstes:
Videos zum Rettungsdienst im Landkreis Northeim:
Telenotfallmedizin
Seit dem 1. Juli 2021 kommt im Rettungsdienst fallweise das System der Telenotfallmedizin zum Einsatz – zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts im benachbarten Landkreis Goslar. Dabei können Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter während eines Einsatzes in Echtzeit die Unterstützung eines erfahrenen Notarztes oder einer Notärztin per Videoverbindung hinzuziehen – des sogenannten Telenotfallmediziners bzw. der Telenotfallmedizinerin.
Über eine gesicherte Verbindung können so medizinische Daten übermittelt, Situationen gemeinsam bewertet und ärztliche Anordnungen direkt an die Einsatzkräfte vor Ort weitergegeben werden – ganz ohne dass ein Notarzt physisch anwesend sein muss.
Das Modell hat sich im Praxistest bewährt: Das ursprünglich bis Ende 2023 angelegte Projekt wurde vom Land Niedersachsen positiv bewertet und wird nun schrittweise flächendeckend eingeführt – auch im Landkreis Northeim.
Was bedeutet das für die Bevölkerung?
Dank der Telenotfallmedizin steht den Notfallsanitäterinnen und -sanitätern im Einsatz jederzeit ärztliche Expertise zur Verfügung – schnell, flexibel und situationsangepasst. Das stärkt die Versorgungssicherheit, besonders in ländlichen Regionen, und sorgt dafür, dass Notärzte gezielt dort eingesetzt werden können, wo ihre Anwesenheit wirklich erforderlich ist.
Aktuelle Meldungen:
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Neue Schauburg zeigt Dokumentarfilm über die Arbeit des Rettungsdienstes
Montag, 27. April 2026 ab 19 Uhr
13.02.2026
09_0_Notruf-und-Notfall
Pläne für gemeinsame Leitstelle in Südniedersachsen vorgestellt
Landkreis Göttingen, Landkreis Northeim und Stadt Göttingen streben engere Zusammenarbeit an
Der Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim wollen ihre interkommunale Zusammenarbeit weiter ausbauen und streben die Einrichtung einer gemeinsamen Einsatzleitstelle an. Vorgesehen ist demnach, die Kommunale Regionalleitstelle Göttingen mit der Einsatzleitstelle in Northeim zur Großleitstelle Südniedersachsen zusammenzuführen. Ziel ist es, die Leitstellenstrukturen in der Region nachhaltig, leistungsfähig und wirtschaftlich weiterzuentwickeln.
23.10.2025
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Wechsel bei den stellvertretenden Brandabschnittsleitern im Landkreis Northeim
Landrätin verabschiedet Jörg Jacob und Karsten Müller – Ernennungen von Michael Potrafke und Steffen Ruppin
19.09.2025
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Organisiert vom Landkreis Northeim mit seinem Fachbereich 22 Brand- und Katastrophenschutz haben rund 100 Einsatzkräfte in Dassel eine groß angelegte Gefahrgut-Übung durchgeführt.
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Landkreis Northeim setzt auf starke Warnstrukturen und intensive Aufklärung
Es ist erneut ein Testlauf für den bundesweiten Warnmittelmix: Am Donnerstag, 11. September, findet der bundesweite Warntag statt. Punkt 11 Uhr wird es in ganz Deutschland laut: Sirenen heulen, Warn-Apps schlagen Alarm, Cell-Broadcast-Nachrichten erscheinen auf den Displays von Handys. Auch im Landkreis Northeim werden an diesem Tag die Warnsysteme getestet. Ziel ist es, die Menschen im Notfall schnell und zuverlässig zu erreichen – und die Abläufe regelmäßig zu überprüfen.












