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Berufsbilder im Rettungsdienst
Notfallsanitäter*in
Der/Die Notfallsanitäter*in ist der am höchsten qualifizierte nichtärztliche Beruf im Rettungsdienst.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist staatlich geregelt. Sie kombiniert Theorie, praktische Ausbildung in Kliniken und auf der Rettungswache.
Notfallsanitäter können in vielen Situationen selbstständig lebensrettende Maßnahmen durchführen, zum Beispiel bei Bewusstlosigkeit, Atemstillstand oder schweren Verletzungen – auch bevor ein Notarzt eintrifft. Sie arbeiten eng mit Ärzten zusammen, sind medizinisch hoch geschult und tragen große Verantwortung für das Wohl der Patienten
Rettungssanitäter*in
Rettungssanitäter*innen unterstützen Notärzte/ Notärztinnen und Notfallsanitäter*innen bei Notfalleinsätzen. Dabei sind Rettungssanitäter*innen nicht „nur Fahrer“, sondern wichtige Unterstützung bei der Durchführung medizinischer Maßnahmen. Zudem führen sie eigenständig Krankentransporte durch.
Die Ausbildung dauert etwa 3 bis 4 Monate und umfasst theoretischen Unterricht, Klinikpraktika und Einsätze im Rettungsdienst.
Notarzt/ Notärztin
Ein Notarzt/ Eine Notärztin ist ein speziell ausgebildeter Arzt, der bei schweren medizinischen Notfällen zum Einsatz kommt – zum Beispiel bei Herzinfarkten, schweren Unfällen oder akuten Atemproblemen.
Notärzt*innen haben ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine mehrjährige Facharztausbildung, meist in Bereichen wie Anästhesie, Innere Medizin oder Chirurgie. Zusätzlich absolvieren sie eine spezielle Notarzt-Weiterbildung, bevor sie im Rettungsdienst tätig werden dürfen.
Sie übernehmen die medizinische Leitung am Einsatzort, treffen lebenswichtige Entscheidungen, führen komplexe Behandlungen durch und arbeiten eng mit dem Rettungsfachpersonal zusammen.

