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Umstrukturierung Rettungsdienst
Der Landkreis Northeim steht vor einer wichtigen Veränderung in der Notfallrettung: Die Krankenkassen werden die Finanzierung von bisher vier Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) reduzieren. Dieser Schritt ist Teil einer bundesweiten Entwicklung, die durch technische Fortschritte und die erweiterte Kompetenz der Notfallsanitäter möglich wird
Warum diese Veränderung?
Durch technische Fortschritte und die zunehmende Qualifikation unserer Einsatzkräfte – insbesondere der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter – ist es heute möglich, viele medizinische Maßnahmen vor Ort ohne direkte Anwesenheit eines Notarztes durchzuführen. Die erweiterte Ausbildung und Befugnisse der Notfallsanitäter ermöglichen ihnen, eigenständig lebensrettende und komplexe Behandlungen durchzuführen. Schon jetzt wird bei vielen Einsätzen der Notarzt vor Ort nicht gebraucht.
Telenotfallmedizin als wichtige Unterstützung
Ein weiterer Meilenstein ist die Einführung der Telenotfallmedizin: Dabei sind Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet, um jederzeit in Echtzeit mit einem erfahrenen Notarzt verbunden zu sein. So erhalten sie ärztliche Anweisungen und können medizinische Maßnahmen unter ärztlicher Fernsteuerung sicher durchführen – auch ohne dass der Notarzt physisch vor Ort sein muss.
Effizienter Einsatz der Notärzte
Dank dieser Innovationen werden Notärzte gezielter und effizienter eingesetzt, vor allem dort, wo ihre besondere Expertise zwingend erforderlich ist. So kann der Landkreis mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen weiterhin eine flächendeckende und schnelle Notfallversorgung gewährleisten.
Die Zahl der Rettungswachen und Rettungswagen bleibt unverändert, was die schnelle Erreichbarkeit im gesamten Landkreis garantiert.
