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Für Fachkräfte
© canvaDas Ziel der Frühen Hilfen ist es, Fachkräfte zu vernetzen, gemeinsam Bedarfe im Landkreis Northeim zu ermitteln und Versorgungslücken zu schließen.
Konzept Frühe Hilfen
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Dieser Grundidee des häufig zitierten afrikanischen Sprichwortes folgen die Frühen Hilfen im Landkreis Northeim. In einem Dorf kennen sich die Menschen untereinander, fühlen sich füreinander verantwortlich und kümmern sich deshalb auch alle gemeinsam um das Wohl der Familien und der Kinder. Das Konzept der Frühen Hilfen setzt sich mit der Umsetzung der Frühen Hilfen im Landkreis Northeim auseinander, beschreibt Entwicklungen, Perspektiven und neue innovative Ansätze in dieser so wichtigen Lebensphase von Familien.
Arbeitskreis Frühe Hilfen
Der Arbeitskreis Frühe Hilfen trifft sich 4-6x im Jahr. Er richtet sich an alle Fachkräfte, die mit werdenden Eltern und Familien mit Kindern von 0-3 Jahren zu tun haben.
Jede/r kann mitmachen und die Frühen Hilfen im Landkreis Northeim mit kreativen Ideen weiterentwickeln.
Aufgaben des Arbeitskreises:
- Austausch der Netzwerkpartner/innen
- Entwicklung bedarfsgerechter Angebote
- msetzung und Gestaltung der Präventionskette
Weitere Informationen erhalten Sie bei Michalea Unger.
Netzwerkkonferenz
Alle zwei Jahre findet eine Fachkonferenz statt, die aktuelle Themen der Frühen Hilfen für den gesamten Landkreis Northeim bespricht. Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheits- und Beratungswesen, der Jugendhilfe sowie weitere wichtige Fachpersonen, die mit Kindern in den ersten Lebensjahren zu tun haben.
Netzwerkkonferenz 2015
Einladung und Tagesordnung
Präsentation Netzwerk Frühe Hilfen, Michaela Unger
Präsentation Bestandsaufnahme, Michaela Unger
Präsentation "Postportale Störungen", Dr. Claudia Schumann
Netzwerkkonferenz 2017
Einladung und Tagesordnung
Präsentation "Kids in all policies", Dr. Joachim Hartlieb
Präsentation Netzwerk Frühe Hilfen, Michaela Unger
Präsentation "Bessere Erfolge durch
Zusammenarbeit von Kindesschutz und Gesundheitsschutz", Prof. Dr. Windorfer
Netzwerkkonferenz 2019
„Digitale Medien im Kindesalter“, so lautete 2019 das Thema der Netzwerkkonferenz Frühe Hilfen im Landkreis Northeim. Zu dieser kamen am 4. Dezember 2019 mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Kita, Kindertagespflege, Politik, Jugendhilfe, Beratung und Gesundheit in der Stadthalle Northeim zusammen. In zwei Impulsvorträgen sowie Praxisworkshops ging es um Chancen und Auswirkungen früher Nutzung digitaler Medien.
Harald Rode, Dezernent für Jugend und Soziales, eröffnete die Fachveranstaltung mit einem Grußwort. Er betonte, dass sich beim Thema Mediennutzung im Kindesalter angesichts der Notwendigkeit, Kinder auf ein Leben in einer medial bestimmten Welt vorzubereiten, kaum noch die Frage nach dem „Ob“, sondern eher nach dem „Wie“ und „(ab) Wann“ stellt. Wie Kinder an die Nutzung von Medien herangeführt werden, hänge in erster Linie von der digitalen Lebenswelt ab, in der sie aufwachsen. Je reflektierter und aktiver die Eltern selbst mit digitalen Medien umgehen, desto eher sind auch ihre Kinder in der Lage, digitale Medien sinnvoll zu nutzen.
Harald Rode gab auch den Startschuss zur Medienkampagne „Sprich mit mir“. Ziel der Kampagne ist, Eltern für den Umgang mit dem Smartphone zu sensibilisieren – ohne dabei zu moralisieren oder den erhobenen Zeigefinger zu zeigen. Die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen im Landkreis Northeim will damit Bewusstsein für den steigenden Einfluss der sozialen Medien und Smartphones auf die Kommunikation und Erziehung schärfen. Dazu werden Plakate und Postkarten mit Cartoon-Zeichnungen in den verschiedenen Einrichtungen des Landkreises zu sehen sein.
Postkarte Mutter und Kinderwagen
Info: Die Plakate und Postkarten können über die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen, bei Michaela Unger (E-Mail: munger@landkreis-northeim.de) bezogen werden.
Prof. Jörg Maywald von der Deutschen Liga für das Kind referierte in seinem Vortrag zum kindgerechten Umgang mit Medien und dem Schutz vor Gefahren. Sein Thema wurde anschließend in einem Workshop weiter bearbeitet. Hier finden Sie die Präsentation zum Vortrag.
Reinhold Gravelmann, Dipl. Pädagoge und Elternmedientrainer, setzte sich in seinem Vortrag mit dem Thema „Medien in der Kindertagesbetreuung“ auseinander. Hier finden Sie die Präsentation zum Vortrag von Herrn Gravelmann. In seinem Workshop wurde der Umgang mit Medien im Kontext der Kindertagesstätten diskutiert.
Hier finden Sie außerdem Tipps zum Umgang mit Smartphone, Tablet und Co in der Kita.
Hebammenversorgung im Landkreis Northeim - Förderanträge
Die Richtlinie zur Verbesserung der Hebammenversorgung im Landkreis Northeim ist in der Sitzung des Kreistages im September 2025 verlängert worden. Das Dokument finden Sie hier.
Hier finden Sie die entsprechenden Anträge:
Angebotsübersicht Frühen Hilfen
Die Präventionskette der Frühen Hilfen im Landkreis Northeim soll werdenden Eltern und jungen Familien, unabhängig vom sozialen Status, positive Lebens- und Teilhabebedingungen eröffnen.
Diese Angebotsübersicht ist einem ständigen Entwicklungsprozess ausgesetzt. Sie ist nicht starr, sondern passt sich, je nach Bedarfen und Bedürfnissen der Zielgruppe an. Sie umfasst bestehende Angebote und Unterstützungsleistungen, die (werdende) Eltern mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren nutzen können.
Die Angebotsübersicht ist in drei Lebensphasen aufgeteilt:
- Schwangerschaft und Geburt
- Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr
- Familien mit Kindern im zweiten und dritten Lebensjahr
Zu jeder Lebensphase gibt es verschiedene Angebotstypen:
Allgemeine Angebote
Unterstützungsangebote
Finanzielle Leistungen
Angebote für besondere Zielgruppen
- Kinder psychisch kranker Eltern
- Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen
- Flüchtlingsfamilien
Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie in unserem Onlineportal gutaufwachsen.de
Geben Sie dafür einfach die Bezeichnung des Angebots in die Suchmaschine ein und wählen Sie Northeim aus.
Sie erhalten dann eine genaue Angebotsbeschreibung mit Kontaktdaten.
Übrigens: Das Portal umfasst viele weitere Angebote aus der Region. Stöbern Sie einfach mal!
Warum eigentlich eine Präventionskette?
Der Arbeitskreis Frühe Hilfen des Landkreises Northeim hat sich folgendes Leitziel gesetzt.
Alle Kinder von 0 - 3 Jahren sollen im Landkreis Northeim gesund aufwachsen. Schwangere und Familien sollen Zugang zu lebensphasenspezifischen Angeboten erhalten.
Um sich diesem Ziel anzunähern, ist eine systematische, übersichtliche und vor allem bedarfsgerechte Angebotsstruktur nötig. Mit der Einteilung der Kette in Lebensphasen und Lebenslagen ist uns dies gelungen. Angebote sowie Akteure werden so zusammengeführt, dass ein abgestimmtes Handeln möglich wird.

